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Story of Seasons: Friends of Mineral Town - Test / Review

Das gute alte Landleben

Test Video Simone Schreiber getestet auf Nintendo Switch

Langjährige Fans von Farmsimulationen und Nintendo bekommen bei "Harvest Moon", das später zu "Story of Seasons" umbenannt wurde, meist glänzende Augen. Lange vor moderner Konkurrenz wie "Stardew Valley" entführte die Serie Spieler nämlich mit zahlreichen Ablegern in das idyllische Landleben. Jetzt setzen Nintendo und Entwickler Marvelous auf ein sicheres Pferd und bringen mit "Story of Seasons: Friends of Mineral Town" ein Remake auf die Nintendo Switch, das bereits zu seinem erstmaligen Erscheinen vor fast 20 Jahren ein Favorit der Fans war. Wir verraten, wie sich die nostalgische Simulation heutzutage schlägt.

Meine kleine Farm

Die Geschichte des Spiels ist wie bei vielen seiner Art simpel: Ihr schlüpft in die Rolle eines Jungen oder Mädchens und erbt die Farm eures Grossvaters. Während euer Charakter auf der Fahrt dorthin in lieblichen Erinnerungen an das unbeschwerte Landleben schwelgt, holt euch auf dem Landgut selbst bald die Realität ein - eine Farm zu bewirtschaften, ist nämlich harte Arbeit!

Es gilt, Obst und Gemüse anzupflanzen, zu bewässern und zu ernten. Später kommen auch noch Tiere in Form von niedlichen Hühnern, Hasen, Kühen (sogar solche, die statt Milch Kaffee oder Erdbeermilch geben), Schafen und sogar Alpakas dazu, die möglichst früh am Morgen gefüttert und gestreichelt werden wollen. Eure wertvollste Ressource ist dabei die Ausdauer eures Charakters, die mit jeder getanen Arbeit ein wenig abnimmt. Es gilt also, eure Energie gut einzuteilen, denn sollte eure Ausdauer auf null sinken, wacht der Protagonist in der Klinik von Mineral Town auf. Euer sorgfältig geplanter Tag ist dann vorbei. Mit jeder Verbesserung eurer Werkzeuge und jedem Ausbau eurer Gebäude werden die täglichen Aufgaben einfacher, und wer besonders freundlich ist, kann sogar Hilfe von den ansässigen Waldgeistern erhalten.

Screenshot

Glücklicherweise werdet ihr langsam an diese Form des Zeitmanagements herangeführt, sodass das Jonglieren von zahlreichen Aktivitäten auf der Farm niemals stressig wird. Im Gegenteil: Ähnlich wie "Animal Crossing" hat es etwas Beruhigendes, fast Meditatives, sich um die Farm zu kümmern und jeden Tag die Früchte der Arbeit einzufahren.

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