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European Smash Ball Team Cup 2019 - Special

Die Schweiz schlägt sich ausgezeichnet, doch am Ende hat Deutschland die Nase vorn

Artikel Video Steffen Haubner

Es liegt in der Natur der Sache, dass es bei solchen Veranstaltungen immer lachende und weinende Augen gibt. Die gute Nachricht: Die DACH-Teams haben sich beim „European Smash Ball Team Cup 2019“ durch die Bank mehr als achtbar geschlagen und waren mit ihrem souveränen Auftreten auch gegen absolute Favoriten wie die Niederlande oder Frankreich eine der Überraschungen dieser zwei Tage in Amsterdam. Umso schmerzlicher, dass es bereits im Viertelfinale zur Begegnung Schweiz gegen Deutschland kam, wodurch eines der Teams notgedrungen schon relativ früh ausscheiden musste, in diesem Falle die Schweiz. Das deutsche Team Ehre war, wie Moderatorin Sam „Tech Girl“ Wright es ausdrückte, allerdings „on fire“ und konnte nicht einmal von dem französischen Ausnahmespieler Glutonny gestoppt werden.

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Die beiden Herren links stehen nicht als spielbare Charaktere zur Verfügung: der Eingang zur Beurs van Berlage

Trotzdem können sich alle Teilnehmer als Gewinner betrachten. Denn zum einen betonte Light vom siegreichen Team Ehre mehrfach, dass man am 8. Juni bei der Smash WM (der offizielle Name lautet „Super Smash Bros. Ultimate World Championship 2019 3v3“) in Los Angeles nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa vertreten wolle. Zum anderen lief das gesamte Turnier zwar unter lautstarker Beteiligung des Publikums, aber immer absolut fair und friedlich ab, was man auch der ausgezeichneten Organisation durch Nintendo zuschreiben muss, die vielen Smash-Bros-Fans damit einen lang gehegten Traum erfüllt haben. Einen Riesenanteil am Gelingen der Veranstaltung haben aber auch die niederländischen Fans, die trotz des Ausscheidens ihrer Mannschaft bis zum Ende die Ränge füllten, mitfieberten und das Geschehen enthusiastisch begleiteten. Respekt für einen herausragenden Gastgeber der letzten Station des European Team Cup!

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Alles für Twitch & Co.: Der Team Cup wird in viele europäische Länder übertragen, für jede Sprache gibt es ein eigenes Moderatorenteam

Bis zu 800 Zuschauer passen in die Beurs van Berlage, den ehemaligen Sitz der Amsterdamer Börse. Im 19. Jahrhundert erbaut, gibt das opulente, extrem weitläufige Backsteingebäude eine stimmungsvolle Kulisse für dieses Event ab. Besonders der riesige hohe Saal mit seinen Säulengängen und den bunten Glasfenstern lässt an eine Kathedrale denken, in der heute allerdings vornehmlich Prinzessin Peach, Link und Wario gehuldigt wird.

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Die Ruhe vor dem Sturm: Merkur (vorne im Bild) scheint schon mal einen Move einzustudieren, darf gemeinerweise aber nur zuschauen.

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