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Tales of Vesperia: Definitive Edition - Test / Review

Der Tales-of-Klassiker kehrt in neuem Gewand zurück

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Lange mussten sich „Tales of“-Fans gedulden, doch endlich erscheint die überarbeitete Definitive Version von „Tales of Vesperia“ auch bei uns. Sue enthält nicht nur alle Verbesserungen aus der japanischen PS3-Version, sondern verfügt auch über eine überarbeitete Full-HD-Grafik. Kann „Tales of Vesperia: Definitive Edition“ mit den neueren „Tales of“-Titeln mithalten? Ob Yuri Lowells Abenteuer uns begeistern konnte, erfahrt ihr in unserem Test!

Technologie einer vergessenen Zeit

In Terca Lumireis hausen überall Monster. Dank der Technologie einer vergessenen Zivilisation können sich die Bewohner aber vor Übergriffen schützen. Diese mysteriöse Technik – die sogenannten Blastia – nutzt eine unsichtbare Energiequelle, um den Menschen zahlreiche Vorteile zu verschaffen. Am wichtigsten sind die Barrier-Blastia, die einen Schutzschild um Städte bilden und dadurch die Monster vertreiben.

Als in der kaiserlichen Hauptstadt Zaphias auf Grund des Diebstahls der Aqua-Blastia, die Wasserversorgung zusammenbricht, beschliesst unser Held Yuri den Langfinger zu stellen. Zusammen mit der süssen Estellise – die ungeahnte Kräfte besitzt – begibt er sich auf ein Abenteuer, das sein Leben verändern wird. Die Story von „Tales of Vesperia: Definitive Edition“ weiss von Anfang an zu begeistern. Dies verdankt das Spiel vor allem seinen liebenswerten Charakteren. Yuri Lowell ist ein herausragender Protagonist, dessen Handlungen stets nachvollziehbar sind. Seine Freundschaft zum Ritter Flynn ist komplex und interessant. Die ganze Truppe besteht aus charmanten Figuren, jede mit ihrer eigenen Story. Die eher ernste Handlung wird stets mit humorvollen Szenen aufgelockert. Während der „Skits“ (Plaudereien) sprechen unsere Helden über die unterschiedlichsten Themen und wachsen uns mit ihren Altagssorgen ans Herz.

Screenshot

Die Definitive Edition enthält nebst erweiterter Story-Elemente zwei neue spielbare Charaktere. Neben dem äusserst skurrile Piratenmädchen Patty lässt sich nun auch Flynn steuern – ein Fan-Favorit.

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