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Tekken 7 - Vorschau

Mit Rage Art und Power Crush zum Prügel-Profi

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Satte 27 Charaktere, neue Spezialangriffe und der Abschluss der Mishima Clan-Saga: Auf "Tekken 7" haben wir in der Redaktion schon ungeduldig gewartet. Eigentlich könnten wir schon seit März dieses Jahres die optisch opulenten Zweikämpfe geniessen. Wenn wir denn im Land der aufgehenden Sonne leben würden, denn der Arcade-Automat ist bislang ausschliesslich in japanischen Spielhallen aufgestellt. Während der Japan Expo in Paris konnten wir endlich selber Hand anlegen, und uns auch mit Katsuhiro Harada, dem langjährigen Macher hinter der Serie, über einen möglichen Erscheinungstermin für die Konsolenversion unterhalten.

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An den aufgestellten Automaten des aktuellen Ablegers der erfolgreichen Beat ’em up-Reihe „Tekken“ haben sich lange Schlangen gebildet. Auf der Japan Expo Paris, der grössten Messe rund um die japanische Kultur in Europa, belagerten zu jeder Zeit hunderte Menschen den imposanten Stand des Publishers Bandai Namco. Dieser war unter anderem mit seinen Flaggschiffen „One Piece: Pirate Warriors 3“, „Naruto Shippuden - Ultimate Ninja Storm 4“ oder „Tales of Zestiria“ angetreten, um den Besuchern einen Einblick in das beachtliche Line-Up der kommenden Wochen und Monate zu bieten. Darunter waren dann eben auch ein paar „Tekken 7“-Automaten. Im Augenblick leider die einzige Möglichkeit sich den imposanten Zweikämpfen zu stellen.

Die Qual der Wahl

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Die Chance das authentische Automatengefühl des Erfolgs-Kloppers zu kosten, haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und so nahmen wir vor der Spielstation Platz und stellten uns der Qual der Wahl des Kämpfers. Immerhin gibt es nicht nur 19 aus den zahlreichen Vorgängerteilen bekannte Recken wie Emilie de Rochefort, oder kurz Lili, aus „Tekken 5: Dark Resurrection“, Steve Fox („Tekken 4“), Asuka Kazama („Tekken 5“) oder den seit Beginn dazugehörenden Charakter Heihachi Mishima. Auch acht neue Kämpfer wurden eigens für „Tekken 7“ erschaffen. Wir entscheiden uns erst einmal für einen besonders niedlichen Neuzugang. Lucky Chloe ist der Name der zierlichen Blondine. Sie wird als ein Otaku beschrieben, die japanische Bezeichnung für einen besonders leidenschaftlichen Fan, vergleichbar etwa mit den hierzulande gebräuchlichen Ausdrücken Geek oder Nerd. Gewandet in ein Katzenkostüm, mit Handschuhen in Form von Pfoten, wirkt Lucky eigentlich gar nicht so gefährlich. Aber von der putzigen Kleidung sollte man sich nicht täuschen lassen.

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