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Telltales Batman: Episode 1 - Reich der Schatten - Test

Auf Verbrecherjagd in Gotham City

Test Video Martin Mayer getestet auf Xbox One

Die Rückkehr der Rätsel

Während die Actionsequenzen wie bei Telltale üblich vor allem auf Quick-Time-Events setzen, nutzen die Entwickler auch hier und dort Spielmechaniken, die in ihren letzten Episoden-Spielen eher kurz kamen. Batman ist bekanntermassen auch als der „weltgrösste Detektiv“ bekannt. Im Rahmen dessen untersuchen wir beispielsweise einen Tatort und müssen verschiedene gefundene Indizienbeweise sinnvoll miteinander in Verbindung bringen. Das überfordert die grauen Zellen nicht wirklich, aber genau diese Form der Interaktion ist eines der Elemente, die die Auftaktepisode von „Batman“ positiv von den Telltale-Spielen der letzten Jahre abhebt. Denn theoretisch können wir auch einen Fehler machen und müssen dann die gewählte Verbindung neu wählen, um zur richtigen Schlussfolgerung zu gelangen.

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Auch die Vorbereitung auf einen Einbruch in einem Verbrecherhauptquartier, wo Batman vorher festlegen muss, wie er sich nach und nach den Wachen entledigt, ist ein wahrer Grund zur Freude. Am packendsten bleiben jedoch die Action-Abschnitte, in denen wir durch das Drücken der richtigen Knöpfe oder das Antippen des Analogsticks am Gamepad einen Kampf erfolgreich bewältigen. Wuchtig schlägt Batman zu, tritt Gegner durch geschlossene Türen oder weicht ihren Angriffen aus. Untermalt wird das durch einen stimmungsvollen Soundtrack und starke Soundeffekte. Bei letzteren hat sich allerdings in der Eröffnungssequenz der Fehlerteufel eingeschlichen, wodurch hier und dort Schussgeräusche oder berstendes Glas ohne jeden Laut auskommen müssen. Das dürfte sich allerdings mit einem Patch leicht beheben lassen und schadet der Atmosphäre allenfalls geringfügig.

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