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The Alliance Alive - Test

Zusammen sind wir stärker!

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf Nintendo 3DS

Bei „The Alliance Alive” wird Zusammenarbeit gross geschrieben. Einerseits geht es in der Story um die Kooperation verschiedener Rassen - nur gemeinsam werden sie die Welt zum Besseren ändern. Andererseits arbeitet beim Entwickler ein Team aus prominenten Persönlichkeiten, die bereits in diversen legendären Rollenspielserien tätig waren. Von Storywritern aus „Suikoden“ bis hin zu Komponisten aus „Final Fantasy“ – viel Talent ist in die Entwicklung von „The Alliance Alive“ geflossen. Ob das Resultat dieser Kollaboration etwas Besonderes ist, erfahrt ihr in unserem Test!

Im Bann der Dämonen

Vor 1000 Jahren eroberten die Dämonen die Welt. Die Menschen wurden versklavt und Reiche durch eine grosse Barriere getrennt. Mittlerweile herrscht eine unschöne Hierarchie: Die Dämonen sind an der Spitze, die Beastfolk an zweiter Stelle und die Menschen haben nichts zu melden. Unsere Protagonisten Galil und Azura – zwei Menschen – haben diese Ungerechtigkeit und Diskriminierung satt. Aufgrund dessen schliessen sie sich einer Widerstandsbewegung an und versuchen, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen. Zu Beginn des Spiels steuern wir diverse kleinere Gruppen, die sich später zusammenschliessen. Die neun Haupthelden könnten unterschiedlicher nicht sein und umfassen Mitglieder verschiedener Rassen. Somit werden verschiedene Perspektiven des Konflikts aufgezeigt, was für reichlich Spannung sorgt.

Die Story hat nichts mit dem Vorgängerspiel „The Legend of Legacy“ zu tun. Die Geschichte in "The Alliance Alive" steht auch mehr im Fokus. Das Tempo ist angenehm und sorgt stets für Unterhaltung. Die Story besticht zwar nicht durch Originalität, wird aber hervorragend in Szene gesetzt. Die Charaktere harmonieren und selbst Humor kommt – trotz der dramatischen Weltlage – nicht zu kurz. Ein netter Touch sind die zahlreichen kleinen Entscheidungen, die im Laufe des Spiels getroffen werden müssen. Diese haben zwar keine grossen Auswirkung auf die Story, doch man spürt die Konsequenzen im Gameplay.

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