Games.ch

The Stretchers - Test / Review

Unverhofft kommt oft

Test Video Nico getestet auf Nintendo Switch

Wie aus dem Nichts erschien das von Nintendo vertriebene Spiel "The Stretchers" im eShop. Dies ist ungewöhnlich, wo doch die meisten Titel aus dem Hause jeweils stark vermarktet werden. Dabei handelt es sich bei "The Stretchers" um keine Eigenentwicklung von Big N, stattdessen haben die schwedischen Entwickler von Tarsier das Werk produziert. Ob uns ein gelungenes Spiel erwartet, erklären wir euch in unserem Testbericht.

Mir wird ganz schwindlig!

Der englische Titel (dt. Krankentrage) verrät dabei gleich das Szenario: In diesem Geschicklichkeitsspiel dreht sich alles um zwei Mitarbeiter der örtlichen Ambulanz. In den Köpfen vieler Bewohner der Grünschnabelinsel dreht es sich dabei wortwörtlich. Immer wieder meldet uns die Disponentin Vorfälle von Menschen, denen urplötzlich wirr geworden ist.

Der Antagonist Dr. Brain gibt sich dann relativ schnell als Verantwortlicher zu erkennen. Pflichtbewusst übernehmen wir die Arbeit und schlüpfen in die Rolle der zwei titelgebenden Ambulanzmitarbeiter.

Eilt zur Hilfe!

Screenshot

Der Spielablauf ist beständig. Von unserer Disponentin erhalten wir auf der Spielkarte laufend neue Vorfälle mitgeteilt, die zugleich unsere Missionen sind. Startend von unserer Basis setzen wir uns in das Ambulanzfahrzeug und fahren zum jeweiligen Einsatzort. Vor Ort geht es für uns meist darum, alle Verletzten eines Gebietes unter Zuhilfenahme der Barre zurück in das Einsatzfahrzeug zu befördern. Der Clou dabei ist, dass wir je Joy-Con jeweils einen Ambulanzmann steuern. Gerade im Einzelspielermodus erfordert dies einiges an Koordination und Konzentration, zumal uns die Entwickler das Leben natürlich bewusst schwer machen und uns Hindernisse in den Weg legen. So müssen wir etwa einen Rasenmäher betätigen, um den Weg zugänglich zu machen, oder versetzen Trampolins so, dass wir bestimmte Orte "erhüpfen" können. Hin und wieder gibt es auch Hindernisse, denen ihr am besten aus dem Weg gehen sollt. Weicht ihr beispielsweise einem Maulwurf nicht aus, so wird eure Bewertung am Ende der Mission schlechter ausfallen. Dafür erhaltet ihr Zusatzpunkte, wenn ihr versteckte Gegenstände einsammelt.

Kommentare