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Total War: Three Kingdoms - Vorschau / Preview

Legendärer Kampf um die Krone

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Generäle und Soldaten statt Orks und Elfen: Nach zwei Warhammer-Teilen kehren die Taktik-Tüftler von Creative Assembly zu einer historisch akkuraten Ausgangslage zurück, in dem ihr das feudale China mit List und Waffengewalt unter eure Kontrolle bringen sollt. Ganz auf eine Prise Fantasy-Flair braucht ihr aber nicht verzichten und könnt den Kampf um die Kaiserkrone auch als legendärer Held bestreiten.

China im 2. Jahrhundert: Die bislang herrschende Han-Dynastie verliert ihre Macht und das Riesenreich zerfällt zusehends. Im Hintergrund zieht der Tyrann Dong Zhuo die Fäden, der mit seinem skrupellosen Adoptivsohn Lü Bu die politischen Wirren nutzen will, um der neue Kaiser zu werden. Koste es, was es wolle. Das lassen sich die mächtigen Clans im feudalen China natürlich nicht einfach gefallen und es beginnt ein blutiger Kampf um den Thron. Soweit in aller Kürze die historisch verbriefte Ausgangslage von „Total War: Three Kingdoms“, dem ersten Strategiespiel mit klassischem Setting von Creative Assembly nach Total War: Attila und dem sichtlich abgespeckten A Total War Saga: Thrones of Britannia. Aber keine Sorge, wenn ihr Fans der Total War: Warhammer-Teile seid, müsst ihr nicht komplett auf Fantasy-Einflüsse verzichten und könnt auf einen zusätzlich, optionalen Spielmodus zurückgreifen.

Armee ohne Heimat

Screenshot

Das Ziel der gewohnt umfangreichen Kampagne ist schnell ausgemacht: Ihr wählt eine von insgesamt elf spielbaren Fraktionen aus, rekrutiert Truppen, erobert Ländereien, schmiedet Bündnisse, sendet Spione aus und räumt so die unliebsame Konkurrenz einen nach dem anderen aus dem Weg, damit ihr euch zum unangefochtenen Herrscher des geeinten Imperiums aufschwingt. Klingt simpel, ist aber, wie es sich für ein anspruchsvolles Strategiespiel der Marke Total War eben gehört, nur mit schlagkräftigen Armeen sowie reichlich taktischem und diplomatischen Geschick zu bewerkstelligen. Wie komplex sich die Machtergreifung erweist, konnten wir bei einem ausführlichen Anspieltermin selber ausprobieren. In der Rolle von Liu Bei haben wir gleich eines der härteren Szenarien kennen gelernt. Gemeinsam mit seinen Kameraden, dem wilden Zhang Fei und dem Meisterstrategen Cuan Yu, verfügt unsere Fraktion zwar von Beginn an über eine schlagkräftige Armee mit kampferprobten Infanterie- und Kavallerie-Einheiten, aber nicht über eine Basis. Als Armee ohne Heimat sind deshalb nicht die Rebellen der Gelben Turban-Bande in Startgebiet unser grösstes Problem, sondern schlicht und ergreifend der Hunger. Jeder Marsch und jede Schlacht zehrt an den knappen Nahrungsmittelreserven und schwächt zusehends unser Truppen. Also erobern wir am besten zuerst ein paar kleinere Städte, um uns Lebensmittel und Steuereinnahmen zu sichern.

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