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Toukiden 2 - Test

Auf Monsterjagd in einer epischen Open World!

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

Das Sequel von “Toukiden: Kiwami” entführt uns abermals in ein von Dämonen heimgesuchtes Japan. Doch "Toukiden 2" wagt diesmal viel mehr als die meisten Monsterjagd-Spiele. Zum ersten Mal jagen wir die Oni in einer Open-World! Dadurch differenziert sich "Toukiden 2" sehr stark von seinem Vorgänger und den meisten anderen Spielen seiner Gattung. Ob unsere Jagd nach den riesigen Oni im zauberhaften japanischem Setting erfolgreich war, erfahrt ihr in unserem Test!

Die Oni und die Slayers

„Toukiden 2“ kann man aufgrund der starken Ähnlichkeiten mit dem Monsterjagd-König „Monster Hunter“ vergleichen. Doch „Toukiden 2“ schafft es trotzdem, ein ganz eigenes Erlebnis zu bieten. So ist die Story viel präsenter und ausgereifter als in den „Monster Hunter“-Spielen. Die Handlung setzt zwei Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers an. Die Welt wird immer noch von Onis bedroht, und unser selbsterstellter Hauptheld wird von einem mächtigen Oni zehn Jahre in die Zukunft geschleudert. Im Mahoroba Dorf gelandet, lernt er neue Leute kennen und möchte als Slayer bei der Oni-Bekämpfung helfen. Es wird an euch liegen, die Geheimnisse des Oni-Erwachens und der mysteriösen Ruinen zu lüften! Die Story und Hauptquest von etwa 30-35 Stunden bleibt somit unterhaltsam und motiviert zum Erkunden der Spielwelt und zum Schlachten der Oni.

Eine Open-World als Jagdrevier

Screenshot

Selbst der Vorgänger "Toukiden: Kiwami" bleib dem typischen Muster solcher Spiele treu: Man wählt eine Mission aus und wird zum klar abgegrenzten Level teleportiert, damit man das Ziel erreicht. Doch "Toukiden 2" geht einen neuen Weg ein: Diesmal sind unsere Ziele in der Wildnis versteckt. Die Open-World ist von Anfang an betretbar und verbindet sechs verschiedene Zonen zur Basis, das Dorf Mahoroba. Im Dorf Mahoroba spielt sich die Geschichte ab und ihr könnt mit verschiedenen Charakteren interagieren. Natürlich gibt es eine Schmiede, Verkäufer und reichlich Nebenquests zu finden. Doch ihr könnt auch einfach ein bisschen in die Open-World wandern gehen und ohne ein festgelegtes Ziel die Areale erforschen und womöglich Geheimnisse und unbekannte Gegner entdecken.

Die verschiedenen Zonen orientieren sich an Zeitaltern der japanischen Geschichte und bieten natürlich unterschiedliche Herausforderungen an. Zuerst werden diese Gebiete der sogenannten Otherworld in einem Miasma eingetaucht sein. Aufgrund des Miasmas könnt ihr nur eine begrenzte Zeit im Gebiet verweilen, bis die giftige Aura euch umbringt. Könnt ihr dennoch den Miasma-produzierenden Oni ausfindig machen und erledigen, könnt ihr dem Miasma Einhalt gebieten. Wir finden, dass die Open-World das ganze Spielerlebnis deutlich verbessert. Anstatt ständig die gleichen Missionen zu wiederholen (wie in anderen Spielen der Gattung), könnt ihr stets neue Gegenden nach Materialien und Geheimnissen abklappern. Die furchterregenden Oni kommen nach wie vor in allen Grössen daher, von winzig bis gigantisch. Je nach Tageszeit erscheinen auch andere Dämonen. Dank der Open-World und all den Details kommt auch die Story besser zur Geltung, da die Spielwelt fassbarer wirkt.

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