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Uncharted 3: Drake's Deception

Das Mega-Special

Vorschau Benjamin Kratsch

"Uncharted 2“ gilt für viele als das beste Spiel für die Playstation 3. Ein bildgewaltiges Action-Abenteuer, durchdacht bis ins letzte Detail mit glaubwürdigen Charakteren. Ein Indiana Jones zum Mitspielen, immer im Wechsel zwischen Kletterakrobatik und fulminant inszenierten Gefechten. Kann "Uncharted 3: Drake’s Deception“ hier noch eine Schippe drauflegen? GAMES.CH ist für euch nach Los Angeles gejettet und liefert exklusive Eindrücke vom Mega-Event in der Glitzermetropole.

Und weil besondere Spiele, auch einen besonderen Artikel verdienen, haben wir einfach mal Hauptcharakter Nathan Drake gefragt, was er denn so von "Uncharted 3“ hält.

Nathan, dein Auftritt:

„Mein Name ist Drake. Nathan Drake. Ach, lassen wir das, nennt mich einfach Nate. Ich bin kein James-Bond-Verschnitt, der zwar 80 Kugeln abbekommt, aber schlussendlich doch immer nur diesen kleinen blutigen Riss an der Lippe hat. Mich müsst ihr euch eher als John McClane vorstellen, ihr wisst schon, der Stirb-Langsam-Cop, der in seinem typischen Abenteuer die Bluttransfusionen aller städtischen Kliniken benötigt. Das also ist meine Geschichte und die beginnt mal wieder äusserst unvorteilhaft.

Da sitze ich nun im Intro mal wieder festgeschnallt auf einem Sitz. Und natürlich zieht sich eine Beule über meine Stirn, gross wie eine Melone. Wer denkt sich das jedes Mal aus? Argh, auch Spielecharaktere haben Gefühle und wollen nicht immer mit heruntergelassenen Hosen präsentiert werden. Ich wache also auf, bin verwirrt, schau mich um. Was zur Hölle ist hier schon wieder los? Irgendwie ist mein Flugzeug abgestürzt, der Pilot tot und der Stahlvogel hängt mit der Nase tief im Sand. Und weil ich so ein Glücksritter bin, brechen natürlich überall Feuer aus. Dann reisst auch noch der Gurt, ich falle, schlag mir die Birne an einer Deckenleuchte – danke Naughty Dog, ist ja nicht so dass ich nicht schon lädiert genug wäre.

Was macht Atlantis in der Wüste?

Schnitt, mehr Quälerei in der Wüste gibt’s nicht zu sehen. Der Autor dieses Artikels findet es allerdings klasse, dass mir der Schweiss in Bächen läuft. Das meine Haut unter der sengenden Sonne erst rötlich wird und dann verbrennt. Und das meine Lippen spröde werden und reissen.

Ihr Gamer steht auf sowas, oder? Na gut, dann will ich euch mal von meiner Geschichte erzählen.
Es war einmal…eine versunkene Stadt in der Wüste, die bürgt ein gefährliches, aber auch magisch anziehendes, da mächtiges Geheimnis. Die Quell ewigen Lebens. Klar dass ich da hin muss, auch wenn die Orte wo solche Reliquien begraben werden, dummerweise nicht am Strand von Honolulu liegen, sondern in der wenig urlaubsaffinen Wüste. Ah, einer meiner Erschaffer, Erick Pangilian von Naughty Dog erzählt gerade das ihr einige Familienmitglieder von mir wieder treffen werdet. Na super, meine Sippschaft in einem Spiel. Und natürlich geraten sie in Gefahr, ich muss sie retten. Und irgendwie scheint dieses Deception im Untertitel Täuschung zu heissen. Angeblich soll ich meinen Gegner täuschen, getäuscht werden, aber auch Menschen die mir wichtig sind betrügen, um meine dunkle Vergangenheit zu decken. Mehr verrate ich nicht, bin ja schliesslich kein offenes Buch.

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