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Until Dawn: Rush of Blood - Test

Jump Scares am laufenden Band... in VR

Test Video Michael Sosinka getestet auf PlayStation 4

Mit „Until Dawn“ hat Supermassive Games einen tollen, interaktiven Horror-Thriller für die PlayStation 4 veröffentlicht, in dem nach und nach Teens abgeschlachtet werden. Hier wurden Film und Videospiele gekonnt vermischt. Mit „Until Dawn: Rush of Blood“ ist jetzt für PlayStation VR ein Spin-Off auf den Markt gekommen, das kaum noch etwas mit dem Vorbild zu tun hat.

Aus dem filmischen Horror-Adventure „Until Dawn“ ist auf PlayStation VR ein lupenreiner Rail-Shooter geworden, im wahrsten Sinne des Wortes. Bis auf den Namen und den immer wieder auftauchenden Killer haben beide Spiele kaum etwas gemeinsam. „Rush of Blood“ hätte man auch ohne „Until Dawn“ im Namen verkaufen können, aber da die Lizenz offenbar ganz gut ankommt und einen gewissen Wert hat, ist es nun mal so, wie es ist. Aber das soll uns nicht weiter stören.

Zurück zum Spiel: Rail-Shooter bedeutet, dass die Software den Spieler automatisch von Schauplatz zu Schauplatz schickt. Es gibt also kaum bzw. keine Bewegungsfreiheit. Die Aufgabe besteht stattdessen darin, die auftauchenden Gegner abzuknallen. In „Until Dawn: Rush of Blood“ sitzt man in einer Lore und wird auf Schienen durch eine gruselige Geisterbahn gekarrt. Der Anfang gestaltet sich noch ziemlich harmlos, aber schnell tauchen übernatürliche Gestalten auf und wollen uns ans Leder. Zombies und andere Monster springen von allen Seiten auf die Lore zu und als Spieler hält man mit zwei Pistolen, Schrotflinten und Co. voll drauf. Ekelig wird es hingegen in einem Schlachthaus-Level. Man mag es kaum glauben, aber das Spiel gibt durchaus etwas Abwechslung her, auch wenn es grundsätzlich sehr dunkel ist.

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