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Wasteland 3 - Vorschau / Preview

Ein geiler Dreier!

Vorschau Video Benjamin Braun

Nach dem starken Vorgänger legt inXile mit "Wasteland 3" nun nach. Mit einigen Detailverbesserungen auf Basis gewohnt guter Kernsäulen könnte das Endzeit-Rollenspiel mit Rundenkampfsystem den letzten Teil noch einmal deutlich übertreffen.

Mehr als 3,1 Millionen US-Dollar erreichten Brian Fargo und sein Entwicklerstudio inXile beim Crowdfunding ihres taktisch geprägten Rollenspiels "Wasteland 3". Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, schliesslich hatte das Team nach all seinen vorherigen Kampagnen nicht nur viel versprochen, sondern auch stets geliefert. Nun, mehr als dreieinhalb Jahre nach der Schwarmfinanzierung auf der Plattform Fig, konnten wir uns ausführlich in der Kampagne von "Wasteland 3" austoben. In unserer Vorschau erfahrt ihr, weshalb ihr ein überaus intensives, humorvolles und spielerisch anspruchsvolles Abenteuer erwarten dürft.

Eine schrecklich nette Familie

In "Wasteland 3" verschlägt es euch in den US-Bundesstaat Colorado, aus dem ihr eine dringend benötigte Hilfslieferung in eure Heimat Arizona in die Wege leiten wollt. Saul Buchanan, der selbsternannte "Patriarch von Colorado", ist bereit, euch zu helfen. Allerdings nur, wenn ihr seine drei abtrünnigen Sprösslinge wieder mit ihm vereint. Die sind natürlich alle ziemlich durchgeknallt und gewaltbereit. Ohne Kampf werdet ihr sie an den Schauplätzen in Aspen, Denver und einem Gebirge im Osten Colorados also wohl kaum in den Schoss der Familie zurücktreiben können. Auf eurer Reise bekommt ihr es zudem mit gut einer Handvoll unterschiedlicher Fraktionen zu tun, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Leichter dürfte euer Weg werden, wenn ihr durch eure Entscheidungen bei ihnen einen besseren Ruf erlangt. Man darf sich allerdings ziemlich sicher sein, dass die bessere Stellung bei der einen Fraktion die bei einer anderen schnell ins Gegenteil verschieben kann.

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Fünf vorgefertigte Heldenduos bietet euch das Spiel zu Beginn an, darunter etwa das Vater-und-Tochter-Gespann William und Li-Tsung. Diese Auswahl nimmt offenbar keinen grossen Einfluss auf die Story des Spiels. Ihr legt damit lediglich fest, mit welchen Charakterklassen beziehungsweise welcher Startausrüstung ihr an den Start geht. Ihr dürft die beiden Startfiguren aber auf Wunsch auch komplett selbst erstellen und festlegen, ob ihr zum Beispiel mit einem Hacker, Mechaniker oder Scharfschützen beginnen wollt. Nur wenn ihr eure beiden Ranger selbst erstellt, dürft ihr zudem eine der sogenannten Macken festlegen. Dabei handelt es sich um Perks, die einen speziellen positiven, aber gleichzeitig negativen Effekt mitbringen. Die Macke "Todeswunsch" etwa gewährt euch einen Bonus von drei Aktionspunkten innerhalb der Rundenkämpfe. Gleichzeitig dürft ihr jedoch mit diesem Charakter keine Rüstungsteile anlegen.

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Die Story selbst wird umfangreicher inszeniert als im Vorgänger. Einige Storydialoge seht ihr nun nicht mehr ausschliesslich aus der Iso-Perspektive. Stattdessen gibt es gelegentlich Nahansichten wichtiger Charaktere. Im Rahmen dessen kommen entsprechend aufwendigere Animationen im Bereich der Gestik und Mimik hinzu.

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