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Headset Kave XTD 5.1 Analog im Test

Analoger Abräumer oder halbgares Headset?

Hardware: Test Beat Küttel

Schon seit längerem verrichtet in der GAMES.CH-Redaktion der ältere Bruder des hier vorgestellten Headsets, nämlich das “Kave XTD 5.1 Digital” zu grösster Zufriedenheit seine Dienste sowohl im Alltagsbetrieb als auch beim Zocken. Entsprechend gespannt waren wir, als vor kurzem das Testmuster des “Roccat Kave XTD 5.1 Analog” bei uns eintraf. Kann das Analog-Headset mit seinem Vorgänger mithalten? Bietet es nützliche Features, welche der digitale Bruder noch nicht vorweisen konnte? Und am wichtigsten: Ist das PC-Headset euer sauer verdientes Geld wert? Unser Review verrät es euch.

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Wuchtig sieht es aus, als wir das Headset samt Bedienelement aus der Verpackung schälen. Wie man es sich bei Roccat gewohnt ist, dominiert die Farbe schwarz und man kriegt ein stylisches Design geboten. Was im Vergleich zum “XTD 5.1 Digital” beim “Analog”-Modell im Lieferumfang hingegen fehlt, ist die externe Soundkarte. Doch werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Funktionen und die Performance des “Roccat Kave XTD 5.1 Analog”.

Performance und Features

Schauen wir uns mal an, was für Knöpfe und Schalter es zu drücken gibt. Am Headset selber gibt es da wenig bis gar nichts. Einzig der abnehmbare Mikrofonbügel, der sich natürlich auch zurechtbiegen lässt, sticht dabei ein wenig heraus. Allgemein wirken die “over-ear”-Muscheln recht wuchtig, wir haben aber schon “schlimmeres” gesehen. Positiv zu bewerten ist der in acht Stufen verstellbare und angenehm gepolsterte Bügel. Somit dürfte für fast jeden Kopf eine passende Einstellung zu finden sein. Wir hatten am Tragekomfort jedenfalls auch bei längeren Sessions nichts zu bemängeln. Einzig wenn es im Zimmer eh schon warm ist, kann es bauartbedingt dazu kommen, dass man mit der Zeit etwas schwitzige Ohren kriegt, aber darum kommt man bei Ohrmuscheln, die eure Lauscher komplett abdecken, nun einmal nicht herum.

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Eure Kommandostation befindet sich also nicht am Headset selber, sondern an einem separaten Bedienelement. Dieses lässt sich je nach Wunsch mit dem beliegenden Standfuss schön auf den Tisch stellen, oder aber mittels eines Clips zum Beispiel an eurem Shirt befestigen, falls euch das lieber ist. Bei uns stand das “XTD 5.1 Analog”-Bedienelement jedoch immer schön in Griffweite direkt neben der Tastatur. Anders als beim digitalen Bruder findet ihr hier separate Regler für verschiedene Bereiche des Surround-Sounds vor. Dort musstet ihr euch einigermassen umständlich “durchklicken”, um zwischen “Front”, “Center”, “Rear” und dem Subwoofer hin und herzuschalten und dann Anpassungen vorzunehmen. Jetzt reicht ein Griff zum entsprechenden Rädchen und ihr habt in Sekundenschnelle den Sound angepasst, wenn ihr während des Spielens etwa merkt, dass er zu frontlastig ausgefallen ist. Des weiteren findet ihr dort auch noch einen Schalter, um das Mikrofon ein- und auszuschalten sowie einen, um zwischen dem Movie- und dem Game-Modus zu wechseln, wodurch dann entsprechend anders ausbalancierte Soundabstimmungen zum Einsatz kommen.

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