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Jambo! Safari

Tierschutz unter Zeitdruck

Test Guest getestet auf Black & White: Insel der Kreaturen

Kinder, welche von wilden Tieren fasziniert sind, können sich jetzt selbst in das Abenteuer einer Safari begeben. Angefangen als Lehrling im Safari-Park, arbeitet man sich allmählich zum Ranger hoch. Dabei gilt es die wilden Tiere in zahlreichen Rettungsmissionen einzufangen, und sie wieder gesund zu pflegen.

Um das Spiel zu bestreiten hat man gleich anfangs die Wahl zwischen vier Charakteren, welche man ganz nach seinem Geschmack einkleiden kann. Mit einem von diesen wird man dann auf verschiedene Missionen geschickt und arbeitet sich vom Lehrling bis zum Ranger hoch. Der Schwierigkeitsgrad kann leicht (3 – 9 Jahre) oder auch schwer (ab 10 Jahren) eingestellt werden. Mit einem Jeep, welcher individuell gestaltet werden kann, durchfährt man dann verschiedene Gebiete und erfüllt Aufträge, welche einem vom Chef-Ranger vorher zugeteilt worden sind.

Mit Fernglas und Kamera ausgerüstet gilt es Fotos von exotischen Tieren in bestimmten Positionen zu machen, Touristen herumzufahren oder kranke Tiere mit dem Lasso einzufangen. Letzteres ist aber gar nicht so einfach und bedarf einiger Übung. Die Tiere werden dann zu einer Station gebracht, wo sie gesund gepflegt werden. Der Spieler sieht, was dem armen Tier fehlt und heilt es dementsprechend. Bevor dieses wieder in die Wildnis entlassen wird, kann man es streicheln, kraulen und ihm einen Namen geben, so dass man es später auf der Karte wieder findet. Pädagogisch wertvoll sind dabei sicher auch die Kärtchen, welche man für die Tiere kriegt. Darauf stehen Angaben zum Tier; Kinder lernen also auch etwas dabei. 

Sehr schwierig ist es bestimmt für die jungen Spieler, mit dem enormen Zeitdruck umzugehen. Vor allem bei einem Kinderspiel müssten die Missionen auch ohne zeitliche Begrenzung genug Spass bringen. Ein weiteres Minus ist die Grafik. Zwar sind die einzelnen Landschaftsabschnitte natürlich und unkompliziert, wenn auch ein wenig karg, gestaltet, so dass man sich ganz aufs Spielen konzentrieren kann. Auch die afrikanische Musik trägt ihren Teil zur Spielatmosphäre bei. Jedoch ist das Ganze ab und zu etwas verpixelt und es tauchen manchmal sogar Schatten auf, wo gar keine sein sollten. Fraglich ist jedoch, ob sich ein Fünfjähriger bereits an so etwas stört.
Schade ist auch, dass die Erklärungen anfangs sehr gut und ausführlich beginnen, jedoch immer mehr im Sand verlaufen. Plötzlich wird man vor Dinge und Aufgaben gestellt, die der Altersstufe entsprechend nicht gut genug erklärt wurden. Dafür sind die Tiere sehr schön gemacht worden.

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