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Professor Layton und die Schatulle der Pandorra

DS-Spiel des Jahres?

Test Nico getestet auf

Mit „Professor Layton und die Schatulle der Pandora“ erschien im vergangenen Monat eines der heiss erwartetsten DS-Spiele 2009. Bereits sein Vorgänger konnte uns in der Redaktion restlos überzeugen. Die Frage die sich jetzt stellt ist offensichtlich: Kann der neue „Professor Layton“ ebenso überzeugen wie sein Vorgänger? Wir verraten es euch in den folgenden Zeilen.

Schatulle der Pandora

Die Geschichte beginnt mit einem Tutorial, das euch wunderbar in die Story einführt und euch mit der simplen Steuerung vertraut macht. In diesem Prolog erhält der namensgebende Professor Layton einen Brief von einem langjährigen Bekannten. Im Schreiben erklärt der Freund, dass er die rätselhafte der Schatulle der Pandora öffnen wird – die angeblich jeden dem Tod bringt der es wagt sie zu öffnen. Voller Sorge beschliessen Layton und sein “Lehrling“ Luke dem Bekannten einen Besuch abzustatten. In der Wohnung des Bekannten werden dann ihre schlimmsten Befürchtungen war, als sie den Kumpanen tot am Boden wiederfinden. Als die Beiden in der rechten Hand des Opfers eine Fahrkarte für den Montelary-Express finden, glauben Sie in diesem Zug das Rätsel der Schatulle der Pandora zu lösen und beschliessen der Sache auf den Grund zu gehen.
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Das Rätsel 1x1**

Wer jetzt denkt, hinter dem Titel verbirgt sich ein 0815-Adventure der irrt sich. Vielmehr ist „Professor Layton“ ein Rätselspiel - und das ihm wahrsten Sinne des Wortes. So werdet ihr immer wieder kleinen Knobeleien begegnen, die es dann zu lösen gilt. Dabei bekommt ihr von Schieberätsel bis hin zu Mathematikrätsel so ziemlich von jeder Rätselart ein Exemplar. Insgesamt erwarten euch 150 Rätsel die einen Tick zu schwer ausgefallen sind. So knifflig, dass ihr stellenweise gar nicht um den Einsatz von Hinweismünzen herumkommen werdet. Die Münzen findet ihr während dem Spiel an allen möglichen Stellen versteckt. Ein Einfaches Antippen auf dem Bildschirm reicht aus um die hilfreichen Geldstücke einzusammeln. Die Hinweismünzen geben euch meist hilfreiche Tipps, so dass ihr spätestens nach Einsatz der Dritten auf die Lösung des Rätsels kommen werdet. Es ist euch im Zweifelsfall unbedingt zu empfehlen Vor eurer Antworteingabe eine Hinweismünze einzusetzen, denn wenn ihr falsch liegt, nimmt auch die Anzahl an Pikarat ab. Mit diesem könnt ihr euch unter dem Menüpunkt „Bonus“, zahlreiches Zusatzmaterial erkaufen.
Während des Spiels bewegt ihr euch ausschliesslich mittels des Touchscreens durch die Gegend. Auf diese Weise könnt ihr auch den „Fuss-Modus“ aktivieren und anschliessend in alle Himmelsrichtungen laufen. Mit Personen oder Gegenständen agiert ihr, indem ihr diese antippt.
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Optisches Meisterwerk**

Die Optik hat sich seit dem Vorgänger nur geringfügig verändert. Doch das ist auch nicht nötig. Denn bereits dieses konnte uns mit seiner wunderschönen Zeichentrickoptik restlos überzeugen. Auch im Nachfolger ist jeder Gegenstand mit viel Liebe zum Detail designt und reiht sich perfekt in die dichte Atmosphäre des Spiels ein. Das wahre Highlight bleiben allerdings die zahlreichen gerenderten Zwischensequenzen.

Auch akustisch konnte uns “Professor Layton und die Schatulle der Pandora“ restlos überzeugen. Das Spiel ist mit einigen stimmungsvollen Tracks unterlegt, die euch gut in die Geschichte versetzen. Noch besser ist allerdings die deutsche Sprachausgabe. Hier fällt besonders der Synchronsprecher von Hershel Layton positiv auf.

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