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Metro Exodus - Special

Was bisher geschah - Ein Rückblick

Artikel Joel

Mit "Metro Exodus" erschien vor einer Woche der dritte Titel der "Metro"-Spielereihe, basierend auf den Büchern des russischen Autors Dmitry Glukhovsky. Die Reihe fasziniert Spieler seit 2010 mit einer bedrückenden Stimmung und spannender Story. Joel hat für euch die wichtigsten Eckpunkte und Ereignisse zusammengefasst.

Metro 2033

Die Geschichte beginnt, wie der Name bereits vermuten lässt, im Jahr 2033 - 20 Jahre nach dem Ende des dritten Weltkriegs. Die Menschheit wurde im nuklearen Konflikt beinahe ausgerottet und die Welt ist ein von Mutanten regiertes Ödland. In Moskau haben einige den atomaren Holocaust überlebt, indem sie sich in die Tunnel der Metro flüchteten. Dort hat sich über die letzten 20 Jahre eine instabile Gesellschaft entwickelt, die sich an die Reste ihrer Menschlichkeit klammert.

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Der Spieler erlebt die Geschichte aus der Sicht des jungen Protagonisten Artyom, der sein ganzes Leben in der Metro verbrachte. Zusammen mit anderen Soldaten, den "Ranger", wagt sich Artyom als einer von wenigen Metrobewohnern an die Oberfläche. Ziel dieser Expeditionen ist es herauszufinden, wie sich die Menschen gegen die "Schwarzen" verteidigen können. Diese humanoiden Mutanten haben ganze Stationen der Metro in den Wahnsinn getrieben und stellen die grösste Bedrohung seit dem Fall der Bomben dar. Als der befreundete Ranger Hunter im Kampf gegen die "Schwarzen" von der Bildfläche verschwindet, hinterlässt er Artyom einen Auftrag. Er muss zur zentralen Station Polis reisen, um dort die Anführer der Menschen vor der kommenden Invasion der "Schwarzen" zu warnen.

Es folgt eine Reise durch die entlegensten Tunnel der Metro, immer wieder unterbrochen von Trips durch die zerstörte Stadt Moskau. Artyom muss sich zahlreichen natürlichen und übernatürlichen Hindernissen stellen. Banditen, Kommunisten und Faschisten haben ihre Lager an verschiedenen Orten der Metro aufgeschlagen. In den vergessenen Tunneln warten zudem weitaus schlimmere Gefahren. Fürchterliche Mutanten und Anomalien, geisterhafte Überreste von Verstorbenen wollen Artyom ans Leder.

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Als Artyom endlich im Zentrum der Metro ankommt, der Polis Station, muss er feststellen, dass nur wenige seiner Geschichte Glauben schenken. Die Regierung der Polis bereitet sich auf einen Krieg mit den faschistischen Lagern der Metro vor und will keine Ressourcen opfern, um eine mögliche Bedrohung der äusseren Stationen zu bekämpfen. Der Anführer der Ranger, Miller, hat jedoch einen Plan: Irgendwo in der Metro gibt es eine Startvorrichtung für Atomraketen aus der Zeit vor dem Krieg. Diese Station mit dem Codenamen "D6" könnte die Bedrohung durch die "Schwarzen" mit einem einzigen Schlag beenden. Es gelingt Artyom, der immer wieder von seltsamen Visionen der "Schwarzen" heimgesucht wird, die Raketen zu starten und das vermeintliche Nest der Mutanten zu zerstören.

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