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Back in the Days - Special

Ein Zuhause für Spielzeug-Nerds und Retro-Gamer

Interview olaf.bleich

"Masters of the Universe", Super Nintendo und ganz viel Nostalgie: Alexander Bürgi eröffnet mit "Back in the Days" einen neuen Laden für Vintage-Toys und Retro-Games. Was seinen Shop so besonders macht, erfahrt ihr im Interview!

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Sein Name: Alexander Bürgi. Seine Leidenschaft: Vintage-Toys und Retro-Games. Am 25. Juli 2020 wird für den heute 36-jährigen Schweizer ein Jugendtraum wahr. Er eröffnet seinen eigenen Laden und stellt dort Spielzeuge aus den 1980ern und 1990ern sowie klassische Videospiele und Konsolen zum Verkauf. Doch ihm geht es dabei nicht um das grosse Geld: Bürgi möchte einen Platz für Freunde dieser Zeit schaffen. Die Menschen sollen sich in seinem Laden wohlfühlen und eine Zeitreise zurück in ihre Kindheit erleben. Deshalb nannte er sein Lokal auch "Back in the Days".

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Wo ihr den Laden findet? In der Güterstrasse 9 in 2540 Grenchen. Los geht's am 25. Juli 2020 ab 10 Uhr. Der Shop öffnet danach im zweiwöchentlichen Rhythmus immer samstags. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Website backinthedays.ch.

Wenige Tage vor dem Start von "Back in the Days" sprachen wir mit Alexander Bürgi über seine Pläne und seine Ideen für den Laden, aber vor allem über seine Liebe für Spielzeug aus den 1980ern und 1990ern.

Erkläre uns bitte mal, wie "Back in the Days" zustande gekommen ist.
Alexander Bürgi: Ich liebe das Spielzeug einfach. Und ich habe schon immer von einem Laden geträumt. Ich möchte, dass Menschen in mein Geschäft kommen, sich dort wohlfühlen und eine gute Zeit haben.

Was können die Leute erwarten, wenn sie am 25. Juli 2020 zu dir in den Laden kommen? Worauf können sich Besucher bei dir einstellen? Der Laden ist bis an die Decke voll mit Spielzeugen und Konsolen. Ich habe versucht, etwas von allem unterzubringen: alte Playsets, Figuren von "Masters of the Universe" oder "Turtles", T-Shirts und Merchandise. Dazu kommen ja auch noch die alten Konsolen von SEGA oder Nintendo. Es ist ein bisschen wie mein zweites Sammelzimmer oder mein Mancave (lacht). Die Leute sollen reinkommen und sprachlos sein.

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Das hört sich so an, als wolltest du eine Oase für Nerds aufbauen. Auf jeden Fall. Ich weiss noch, wie ich das erste Mal in Comic-Läden in New York war und wie sehr mich das beeindruckte. Heute gibt es immer weniger dieser kleinen Geschäfte, weil die durch Onlineshops oder eBay geschluckt werden. Ich möchte den Menschen etwas Nostalgie zurückgeben. Ich freue mich darauf, mit Leuten zu sprechen. Denn wenn du diese Zeit und diese Toys liebst, dann bist du sofort auf einer Wellenlänge.

Bei dir bekommen ja Fans dieser Zeit nicht nur Gelegenheit, Spielzeuge zu kaufen. Du planst auch, Spielzeuge anzukaufen, oder? Genau, ich werde Spielzeuge, Games und Konsolen auch ankaufen. Die Leute sollen mir einfach ihre alten Sachen bringen, und wir schauen dann, ob wir vielleicht was tauschen können oder ob ich die Sachen einfach abkaufen kann. Ich bin sehr gespannt darauf zu sehen, was sich alles auf den Schweizer Dachböden und Kellern versteckt.

Du hast jetzt schon mehrfach Retro-Konsolen angesprochen. Was hast du da auf Lager? Spielzeuge und Figuren stehen bei "Back in the Days" erst mal im Vordergrund. Aber ich habe Sony PlayStation, GameCube, Super Nintendo und Game Boy. Natürlich haben wir auch klassische Videospiele. Diesen Bereich möchte in Zukunft noch weiter ausbauen. Da wird noch einiges dazukommen.

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