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Warframe

Retter auf Sparflamme

Test Alain Jollat getestet auf PlayStation 4

Zeit ist Geld

Wie jeder Free-to-Play-Titel hat auch "Warframe" einen Haken und der nennt sich Platinum. Viele der Items, die ansonsten während des Spiels droppen und dann entweder sofort oder erst nach einer mitunter mehrstündigen Herstellungsphase verwendet werden dürfen, können mit echtem Geld gekauft werden. Schweizer Franken wird in Platinum umgewandelt und kann so ausgegeben werden. Besonders die Schikane mit den langen Herstellungszeiten nagt am Geduldsfaden, abgesehen davon kann man dieses Game gut spielen, ohne echtes Geld zu investieren.Screenshot

Fazit

Ich habe in der Mitte des Tests "Warframe" mit dem Multiplayer von "Mass Effect 3" verglichen, allerdings muss ich anmerken, dass der Mehrspielermodus von Biowares Sci-Fi-Rollenspiel wesentlich besser funktioniert. Die Steuerung klappt soweit ganz gut, einzig das Problem mit dem Danebenhauen der Nahkampfattacken brachte mit stellenweise auf die Palme.

Grafisch wirkt die PC-Umsetzung alles andere als Next-Gen, da wäre definitiv mehr möglich gewesen. Die Animationen wirken stellenweise sehr unflüssig und die Präsentation der Arenen wirkt oft inkonsistent: Einmal eine richtige Augenweide, dann wiederum wähnt man sich auf einem PS3-Spiel.Screenshot

Letzten Endes steht und fällt alles mit dem Preis und da lässt es sich bei einem kostenlosen Spiel schlecht meckern. "Warframe" macht einiges richtig, vieles aber auch nicht. Auf Dauer wirkt es repetitiv und eintönig. Antesten lässt es sich durchaus, lange fesseln wird es einen hingegen nicht.
Positiv und Negativ

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