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Guilty Gear Xrd Sign - Test

Knallbunt vorne rum, knallhart hinten rum

Test Alain Jollat getestet auf PlayStation 4

Vor fast 20 Jahren debütierte "Guilty Gear" auf der ersten PlayStation – und seither hat sich viel getan. Die Marke mag hierzulande nicht so bekannt sein wie "Street Fighter", "Tekken" oder "Mortal Kombat". Das hält viele nicht davon ab, die "Guilty Gear"-Reihe als das beste 2D-Fighting-Game anzusehen. Endlich ist der neuste Teil nun auch nach Europa gekommen. Und wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Fäuste sprechen zu lassen.

Die Story in Fighting-Games ist manchmal etwas verworren. Auch die in "Guilty Gears" fällt in diese Kategorie. Sie spielt in einer magisch-mystischen und etwas chaotischen Zukunft und dreht sich um Hybriden aus Mensch und Magie, die Gears genannt werden. Irgendwann überschlagen sich die Ereignisse und man sieht sich in der Arena wieder.

Atmosphärisch auch ohne Story

Auch wenn die Story für Neulinge im ersten Moment nicht der Reiz des Spiels ausmacht, so fallen einem sicher die wunderschönen Arenen und die ebenso tollen Charaktermodelle auf. Während in den früheren Spielen auf klassische Sprite-Figuren und –Animationen gesetzt wurde, hat man mit dem jetzigen Titel den Schritt in die dritte Dimension gewagt. Allerdings sind sie mit einem Cel-Shader versehen und erwecken weiterhin den Eindruck einer Zeichnung. Eine richtige Augenweide.

Screenshot

Neben der Optik trägt auch das Gameplay viel zum Charme des Spiels bei. Ganz grundlegend lässt sich das Schema in viel Angriffe einteilen (Schlag, Tritt, Slash und Heavy Slash), die zwei anderen Buttons des Sechs-Button-Layouts werden für andere Interaktionen verwendet, wie etwa charakterspezifische Kombo-Anfänge. Die obligatorischen Spezialangriffe fehlen selbstverständlich auch nicht.

Erweitert wird das Spielprinzip mit zusätzlichen Leisten, wie sie auch bei anderen Prüglern aktuell sind. Die wichtigste ist die Tension-Leiste. Ist sie gefüllt, kann man seinen Gegner mit starken Angriffen eindecken, allerdings lädt sie sich nur auf, wenn man sich auch offensiv auf sein Gegenüber zubewegt und nicht nur passiv blockt, was auf einen zukommt.

Zudem verfügt auch jeder Kämpfer über einen Instant-Kill-Angriff, der allerdings nicht einfach mal eben so ausgeführt werden kann, weil dies ansonsten sehr schnell auf die eigene Gesundheit zurückschlägt.

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