Games.ch

Destiny: König der Bessessenen - Angespielt

Bei Bungie angespielt: Destiny - König der Besessenen

Test Ulrich Wimmeroth getestet auf PlayStation 4

Das Jahr 2 von "Destiny" beginnt für Fans mit einem satten Inhaltsupdate. Die am 8. September veröffentlichte Version 2.0 sorgte schon für erfreuliche Verbesserungen der Spielmechanik. Die Erweiterung "Destiny: König der Besessenen" verspricht jetzt neue Story-Missionen und auch im Endgame ordentlich was zu tun. Wir konnten die Kampagne, die neuen Strikes und die neuen Schmelztiegel-Karten und –Modi schon mal anspielen. Und das direkt im Studio der Entwickler von Bungie in den USA. Halten die "Destiny"-Macher ihr Versprechen und liefern diesmal mehr Spiel für euer Geld?

Screenshot

Der unscheinbare Eingang des Geschäftshauses im amerikanischen Bellevue, einer friedlichen Kleinstadt unweit von Seattle, lässt nicht auf das geschäftige Treiben hinter den gut gesicherten Türen schliessen. In einer ehemaligen Bowling-Arena, umgebaut zu einer hochmodernen Brutstätte für Computerspiele, haben die bis zu 700 Mitarbeiter der Halo-Erfinder Bungie Platz gefunden. Anlässlich der ersten, wirklich umfangreichen, Inhaltserweiterung des Mega-Projekts "Destiny" mit dem Titel "König der Besessenen", haben wir uns mit einigen Kollegen in Bungie’s heiligen Hallen eingefunden, um über mehrere Tage hinweg das neue Contentangebot ausführlich zu spielen.

Wir haben verstanden

Screenshot

„Wir konnten nachvollziehen, dass die Destiny-Spieler mit den letzten beiden Erweiterungen unzufrieden waren“, erklärt uns Luke Smith, bei Bungie als Kreativchef zuständig für den „Taken King“, so der Originaltitel von "König der Besessenen". „Viele haben besonders das Endgame als eine ständige Wiederholung bekannter Missionen, Strikes und Raids empfunden, um vielleicht mal eine bessere Ausrüstung per Zufall zu bekommen. Da haben wir einfach nicht genug geliefert“. Die Rede ist von den beiden DLC "Dunkelheit lauert" und "Haus der Wölfe", die ob ihres mageren Umfangs in die Kritik der Community geraten sind. Sogar von Abzocke war die Rede. Das wollen sich die "Destiny"-Macher nicht nachsagen lassen und liefern mit „König der Besessenen“ neue Missionen, Strikes, einen knackschwerer Raid, eine Fülle an Ausrüstungsgegenständen und Waffen, neue PvP-Modi und eine Vielzahl an Quests und Geheimnissen. Auf die Verbesserungen von "Destiny 2.0", wie die sinnvolle Trennung von Charakter- und Lichtlevel, den verdoppelten Speicherplatz in eurem Tresor oder die Anzeige eurer Quests in einem eigenen Reiter der Übersicht, wollen wir hier nicht weiter eingehen. Das habt ihr euch bestimmt schon in Ruhe angeschaut. Konzentrieren wir uns auf den "König der Besessenen".

Kommentare