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devolo GigaGate - Test

Ein WLAN-Gigant?

Hardware: Test Video Beat Küttel

Was gibt es nervigeres, als eine unzuverlässige oder langsame WLAN-Verbindung? Eben. Wer in allen Räumlichkeiten seiner Wohnung oder seines Hauses bereits ein starkes WLAN-Signal hat, darf sich glücklich schätzen. Für alle anderen gibt es ganz unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten. Auch der Hersteller devolo bietet verschiedene Produkte in dieser Sparte an, wovon wir heute eines genauer unter die Lupe nehmen. Die Rede ist vom “devolo GigaGate”, welches mit einer Kombination aus Basis-Station und Satellit(en) ein starkes und schnelles Signal bis in den hintersten und letzten Winkel verspricht. Ob das auch tatsächlich stimmt, und für wen das “GigaGate” die richtige Option ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Markt mit Produkten, die euer WLAN verstärken oder erweitern sollen, ist derzeit ein einziges Chaos. Unzählige verschiedene Systeme und Technologien kämpfen um das hart verdiente Geld der Kundschaft, und es ist alles andere als leicht, den Überblick zu behalten. Das “devolo GigaGate” ist eine sogenannte WiFi-Bridge. Das Gerät “überbrückt” also gewissermassen die Distanz zwischen eurem Router (der ja oft nicht in einem zentralen Raum steht) und einem Ort, an dem ihr gerne starkes WLAN haben wollt. Zusätzlich bietet der Satellit auch noch eine ganze Reihe LAN-Anschlüsse, aber immer schön der Reihe nach.

Setup und erste Eindrücke

Screenshot

Das Unboxing bietet keine wirklichen Überraschungen. Nebst einigem Papierkram schält ihr die beiden Stationen, sowie drei Kabel (2x Stromkabel, 1x LAN-Kabel) aus der Verpackung. Das war es auch schon, und mehr braucht ihr grundsätzlich auch nicht. Die Einrichtung gestaltet sich entsprechend sehr einfach. Zuerst schliesst ihr die Basis-Station mit den im Lieferumfang enthaltenen Kabeln ans Stromnetz und an euren vorhandenen Router an. Dadurch startet das gute Stück, und ihr müsst ganz einfach kurz warten. Zeit genug, um mit dem Satelliten und dessen Stromkabel dorthin zu gehen, wo ihr ein starkes Signal braucht. In unserem ersten Test ist dies das Multimedia-Center im Wohnzimmer. Alles, was ihr dort tun müsst, ist, das gute Teil an den Strom anzuschliessen und zu warten, bis automatisch die Verbindung mit der Basis-Station hergestellt wird. Das war es auch schon, nun müsst ihr nur noch euere Geräte (Smartphone, Konsolen, etc.) mittels des unten auf dem Satelliten aufgedruckten Passwort mit dem neuen WLAN verbinden, fertig. Theoretisch sollen so Distanzen bis zu 300 Meter überbrückt werden können. Im Inneren von Häusern ist die tatsächliche Reichweite natürlich deutlich kleiner, reicht aber quer durchs Haus und auch problemlos mal einen Stock höher oder tiefer.

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Neben der Verbindung via WLAN (alle gängigen Standards werden unterstützt), bietet der Satellit auch noch kabelgebundene Netzwerkanschlüsse. Stolze 5 LAN-Anschlüsse hat das gute Stück, mittels denen ihr euer Endgerät mit einem Ethernet-Kabel an den “GigaGate”-Satelliten anschliessen könnt. 4 davon sind 100 MB/s-Anschlüsse, einer bietet sogar maximal 1GB/s. Wie gesagt ist die Einrichtung enorm einfach und ihr braucht euch danach keine weiteren Gedanken zu machen. Wer aber doch ein wenig tiefer gehen möchte, der kann sich die Software “devolo Cockpit” auf seinen PC herunterladen. Mittels dieser könnt ihr unter anderem verschiedene Einstellungen vornehmen, die Firmware von Base und Satellite updaten, das WLAN-Kennwort ändern oder euch die Verbindungsstärke genauer ansehen. Auch die Verwaltung von mehreren Satelliten ist so schnell und einfach möglich. Im hier getesteten Starter-Paket sind zwar nur eine Basis-Station und ein Satellit enthalten, ihr könnt aber insgesamt bis zu acht (einzeln dazugekaufte) Satelliten mit derselben Basis-Station zu einem sehr grossflächigen Netzwerk verbinden. Praktisch etwa für KMU, für Privathaushalte sollten aber je nach Wohnsituation 1 bis maximal 2 Satelliten meist völlig ausreichend sein. Am Satelliten befindet sich zudem auch noch ein Button, um manuell die Verbindung zur Basis neu herzustellen (den wir aber nie benötigt haben, da dies immer problemlos beim Anschliessen an den Strom automatisch vonstatten ging), sowie einen Button, um ohne grosse Umstände eine WPS-Verbindung zu einem entsprechenden Gerät herzustellen.

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