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The Legend of Legacy - Test

Ein Old-School-Rollenspiel für Kenner

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf Nintendo 3DS

Der Nintendo 3DS etabliert sich immer mehr als die Plattform für japanische Rollenspiele. Mit "The Legend of Legacy" liefert NIS den Spielern eine recht harte Nuss zum Knacken. In diesem japanischen Rollenspiel alter Schule warten viele Abenteuer und lohnende Erfahrungen auf euch, doch werdet ihr diese überhaupt erreichen können?

Avalon – die mysteriöse Insel

Die Story des Spiels ist etwas ungewöhnlich. Anders als typische japanische Rollenspiele bleibt die Story eher unterschwellig und es liegt an euch, die Geheimnisse der Spielwelt ausfindig zu machen. Vereinfacht gesagt, geht es um die Erkundung einer Insel, die aus dem Nichts aufgetaucht ist. Avalon, die Insel mit dem legendären Namen, ist noch zum Grossteil unerforscht. Zu Beginn des Spiels wählt ihr einen Hauptcharakter aus sieben Abenteurer. Die anderen werden sich euch aber auch noch dazugesellen.

Screenshot

Jeder Charakter hat eine bestimmten Motivation, weshalb er die Insel erkunden möchte. Meurs ist ein junger Mann, der die sogenannten Elementals spüren kann. Er möchte herausfinden, wieso sie alle auf Avalon zusteuern. Bianca leidet an Gedächtnisschwund – es muss ja immer so jemanden in jedem Rollenspiel geben –, Garnet jagt nach Ungläubigen usw. Die Story bleibt zwar immer die gleiche, doch je nach gewähltem Hauptcharakter gibt es teils andere Nuancen. Fans von storylastigen Rollenspielen werden keine Freude an diesem Spiel haben. Die Interaktionen zwischen den Charakteren sind minimal gehalten und eine richtige Handlung entwickelt sich nur schwach. Es geht primär um die Erkundung Avalons. Das ist ein Spiel für Abenteurer: Wir machen immer wieder spannende Entdeckungen, lüften Geheimnisse Avalons und erforschen neue Gebiete.

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