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Warioware Gold - Test

It’s a-me, Wario!

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf Nintendo 3DS

Eine der skurrilsten Figuren aus dem Nintendo-Universum ist zurück! Wario terrorisiert nun den 3DS mit einer wahren Fundgrube an Minispielen. In „Warioware Gold“ kämpfen wir uns durch etwa 300 Minispiele, die seltsamer nicht sein könnten. Bei einem müssen wir sogar laufenden Nasenschleim wieder in unsere Nase hochziehen! In anderen Minispielen treffen wir hingegen auf Lieblinge anderer Nintendo-Spiele wie Link, Yoshi und Mario. Begleitet uns und Wario auf dieses irrwitzige Abenteuer!

Mächtig Stimmung dank Wario und Freunde

Dieses „Warioware“-Spiel kommt mit lustigen und umfangreichen Szenen daher. Die Story erzählt von Warios neustem Spieleturnier. Dieses hat er aus einem Grund auf die Beine gestellt: sich selbst zu bereichern! Es liegt an uns, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen!

Im Storymodus kämpfen wir uns durch verschiedene Ligen. Diese sind nach der Steuerung der jeweiligen Minispiele unterteilt. Die drei Hauptkategorien an Minispielen steuern wir mit den Knöpfen, mit dem Touchscreen oder durch das Bewegen des ganzen 3DS-Systems (Gyro-Steuerung). Später kommen auch Puste-Spiele hinzu, bei denen wir ins Mikrofon des 3DS blasen. Die Stufen der Liga werden von Figuren aus früheren „Warioware“-Spielen gehostet. Alle Szenen sind umfangreich und vertont. Die Synchronsprecher sind echt spitze, sowie auch die kunterbunten und irren Animationen. „Warioware Gold“ ist ein Gute-Laune-Spiel, welches durch seinen Humor jedem ein Lächeln auf dem Gesicht zaubert.

Ein reiner Minispiele-Wahnsinn

Die zahlreichen Minispiele sind meistens sehr kurz. Oft dauern sie weniger als zehn Sekunden, aber es gibt auch längere. In den verschiedenen Modi spielen wir immer ein Minispiel nach dem anderen. In der Regel besitzen wir vier Leben. Sobald wir bei vier Minispielen versagt haben, heisst es Game Over (ausser wir zahlen für ein Continue mit Gold). Das Bestehen der Ligen und der anderen Modi belohnt uns mit Gold, welches wir für das Freischalten von Goodies einsetzen.

Die Minispiele werden verschiedenen Kategorien unterteilt. Einige gehören beispielsweise dem „Alltags“-Bereich zu. Bei diesen handelt es sich um alltägliche Aufgaben wie Zähne putzen oder Kleider einkaufen. Das mag jetzt vielleicht öde klingen, aber glaubt uns, diese Spiele entpuppen sich als äusserst kreativ und unterhaltsam! In der „Sport“-Kategorie schiessen wir ein Tor oder machen Sit-ups. Unsere Lieblingskategorie stellen die „Nintendo“-Spiele dar. In diesen tauchen teils Segmente aus anderen Nintendo-Spielen auf. So gleiten wir mit Link durch die Luft oder retten Baby-Mario als Yoshi. Donkey Kong schnappt sich Bananen und Samus rollt durch die Gegend. Da kriegt man jeweils Lust auf das ganze Spiel. Geniales Marketing seitens Nintendo!

Screenshot

Viele Minispiele sind uns schon aus früheren „Warioware“-Spielen bekannt, doch wir finden auch reichlich neue vor. Insgesamt sind wir von der Spieleauswahl begeistert. Schade ist nur, dass die Steuerung oder das Ziel bei einigen Minispielen anfangs nicht klar ist. Die jeweils kurze (oft nur aus einem Wort bestehende) Beschreibung vor jedem Minispiel reichte uns manchmal nicht aus, um zu verstehen, was von uns verlangt wurde. Da viele Spiele eine Reaktionszeit von Sekunden benötigen, hat man oft sofort verloren, wenn man die Aufgabe nicht unmittelbar begreift. Dies kann u.a. dazu führen, dass man die ganze Spielrunde verliert. Zugegeben, die Ziele der Minispiele sind in der Regel deutlich. Umso frustrierender ist es aber, wenn das mal nicht so ist. Im Index finden wir dennoch eine Liste aller Spiele vor, die etwas längere Beschreibungen bereithält.

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