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DotA 2

Ein würdiger Nachfolger der Dota-Serie?

Vorschau Christian Sieland

Ist er da oder nicht!? Was wir meinen – den Release von „Dota 2“. So genau kann das niemand sagen, denn das Spiel ist bereits seit über einem Jahr für die Spieler zugänglich, von einem offiziellen Release war aber nie die Rede. Derzeit könnt ihr euch das Spiel im Steam-Store zulegen und euch in die MOBA-Schlachten wagen. Was MOBA-Gefechte sind und wieso „„Dota 2““ echtes Hit-Potential besitzt, zeigen wir euch in unserem Artikel. Wir haben einige Spielstunden in „Dota 2“ verbracht und erlauben uns ein Urteil über den legendären Nachfolger von „Defend of the Ancients“.

MOBA - Gameplay

Das Spielprinzip hinter "Dota 2" ist nicht anders als das von "League of Legends" oder "Heroes of Newerth". Es gilt einen Helden auszuwählen, in der Gruppe drei Wege freizuräumen und die gegnerische Basis zu zerstören. Simpel aber wirkungsvoll! Denn das MOBA-Prinzip lässt schon seit Jahren die Spielerherzen höher schlagen – bestes Beispiel ist da das überaus erfolgreiche „League of Legends“.

Doch zurück zum Spiel von Valve. „Dota 2“ ist der Nachfolger von „Defend of the Ancients“, wird aber mittlerweile von Valve entwickelt. Doch das bedeutet nicht, dass sich die Entwickler komplette eigene Features aus den Fingern saugen müssen. Mit dem Kauf der Marke haben sie sich auch alle Rechte gesichert und können all die Helden und Funktionen implementieren, wie sie alte Dota-Hasen gewohnt sind. Screenshot

Die gegnerische Basis muss erobert werden – womit macht man das am besten?! Richtig, mit schlagfertigen Helden. In „Dota 2“ könnt ihr aus einem Pool von über 80 Helden wählen und euren Lieblingscharakter aussuchen. Jede Figur erfüllt dabei seine eigene Rolle. So gibt es beispielsweise die Charaktere, die für den Schaden zuständig sind. Sie müssen von den anderen Spielern beschützt werden, damit sie in kurzer Zeit enorm viel austeilen können. Würden sie fokussiert werden, sterben sie recht schnell. Neben der sogenannten Carry-Rolle gibt es auch noch weitere: den Unterstützer, den Initiator, den Pusher und den Ganker. Jede Rolle sollte in einem Match mit einem Helden belegt sein. Wer sich nicht an diese Belegung hält, kriegt in den Spielermatchen oft auf die Mütze. Screenshot

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