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Battlefield 3

Patrick Bach: Metro war die Initialzündung zum Close Quarters DLC

Interview Benjamin Kratsch

GAMES.CH trifft sich mit DICE` Producer und Interims CEO Patrick Bach, spricht über mögliche Jahreswechsel zwischen "Battlefield 3" und "Bad Company 3", erklärt warum Konsolenspieler bislang das humorvollere "Battlefield" spielen konnten, geht auf den Designprozess der Karten für "Close Quarters" ein und lässt sich vom Experten erklären warum das AC 130 Gunship in "Armored Kill" vor allem eine taktische Herausforderung ist. DICE im Exklusiv-Interview!

Screenshot Activision hat für "Call of Duty" zwei Serien geschafften: "Black Ops" und "Modern Warfare". Wäre es nicht eine Überlegung für euch "Battlefield 3" und "Bad Company 3" im jährlichen Rhythmus abzuwechseln?

Patrick Bach: Ich denke wir fahren da eine sehr andere Strategie (er lacht). "Bad Company" war unser Eintritt in den Konsolenmarkt. Das war im Grunde ein sehr wildes Projekt, wo wir uns das erste Mal auf Xbox 360 und PS3 ausgetobt haben. Es hat sehr stark über diese "Bad Company", also diese Einheit aus Loosern, Verbrechern, Typen die eigentlich keiner haben will funktioniert. "Bad Company" war von Anfang an eher als Singleplayer-Erfahrung konzipiert, "Battlefield 3" hingegen hatte immer einen massiven Fokus auf den Multiplayer, was nicht heisst das wir die Kampagne vernachlässigt haben. In der Kampagne kommt vor Allem die geile – wenn ich das so sagen darf – Grafik der Frostbite Engine 2 rüber. Screenshot

Wir fanden es schon spannend dass das Konsolen-"Battlefield", also "Bad Company" sehr viel mehr Humor und weniger ernst als die PC-Ableger war. Sind PC-Gamer wirklich die ernsteren Spieler?

Patrick Bach: Haha, nein das würde ich nicht so sagen. Es ging uns wirklich mehr darum Dinge narrativer Art auszuprobieren und rückblickend haben wir da vielleicht auch etwas über die Stränge geschlagen. Das war alles ein bisschen zu viel, die Charaktere wirkten doch sehr stereotypisch und eigentlich ist es keine gute Idee Krieg mit Spass und Witzen zu garnieren. Aber letztlich hat es im Markt doch gut funktioniert.

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