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Super Mario Party - Test / Review

Mario ärgere dich nicht

Test Video olaf.bleich getestet auf Nintendo Switch

Steaks braten, Fotos schiessen und Bumerangs schleudern: „Super Mario Party“ liefert im Mehrspielermodus ab, scheitert jedoch am Faktor Glück und an Nintendos Scheu vor echten Online-Optionen.

Eigentlich hätte Nintendo „Super Mario Party“ auch „Mario Party 11“ nennen können. Denn inzwischen geht die muntere Brettspielumsetzung bereits in die elfte Runde und besteht damit bereits seit 20 Jahren. Doch Nintendo sieht von dieser pragmatischen Betitelung ab und setzt stattdessen mit „Super Mario Party“ ein Zeichen. Das am 05. Oktober für Switch erscheinende Spiel möchte zurück zu den Wurzeln: Mehr Brettspiel, weniger Firlefanz und vor allem insgesamt faireres Gameplay. Im Test zeigt „Super Mario Party“ neue Stärken, aber auch alte Schwachstellen.

Der Party-Plaza wartet

Beim ersten Starten fällt zunächst eins auf: Einen klassischen Handheld-Modus gibt es in „Super Mario Party“ nicht. Stattdessen müsst ihr die Joy-Cons auch im Einzelspielerbetrieb vom Bildschirm lösen. Multiplayer-Freunde verbinden sogar zwei Switch-Konsolen miteinander und gehen dann auf zwei Bildschirmen zu Werke. Für gesellige Abende mit vier Teilnehmern benötigt ihr natürlich auch entsprechend viele Joy-Cons.

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Nachdem ihr die Spieleranzahl ausgewählt habt, begrüssen euch die Helden des Nintendo-Universums. Mario, Luigi und Co. suchen den einzig wahren Superstar. Was läge da näher als diesen Titel in einer Mini-Spiel-Olympiade auszutragen. Technisch gibt es sicherlich eindrucksvollere Titel als „Super Mario Party“, jedoch besitzt die spassige Brettspielumsetzung ausreichend Charme, um über kleinere kosmetische Schwächen hinweg zu täuschen.

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Als zentrales Hub-Level dient der so genannte Party-Plaza. Hier sprintet ihr mit eurer Spielfigur von einer Bude zur nächsten und sucht euch so den nächsten Spielmodus aus.

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