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Pokémon Schwert und Schild - Vorschau / Preview

Aufbruch in die Galar-Region

Vorschau Video Sönke Siemens

Mit "Pokémon Schwert und Schild" läuten Nintendo und Game Freak am 15. November 2019 die nunmehr achte Generation der Pokémon-Rollenspiele ein. Wir fassen alle Neuerungen für euch zusammen, erklären, was es mit dem Dynamax-Feature auf sich hat, und analysieren, warum der langjährige Slogan "Schnapp sie dir alle!" in den neuen Switch-Abenteuern leider nur noch bedingt Gültigkeit hat.

Pokémon-Fans kennen das Prozedere: Immer, wenn ein neues Spiel der Hauptserie erscheint, verschlägt es den Protagonisten in eine gänzlich unerforschte Region der Spielwelt. Im 2016 für Nintendo 3DS erschienenen "Pokémon Sonne und Mond" zum Beispiel erkundeten angehende Pokémon-Trainer die von Hawaii inspirierte Alola-Region. In "Pokémon X und Y" ging es in das an Frankreich angelehnte Kalos-Gebiet und in "Pokémon Schwarz und Weiss" diente die Metropole New York als Vorbild für das urbane Unova-Areal.

"Pokémon Schwert und Schild" bleiben diesem Ansatz treu und konfrontieren euch einmal mehr mit einem gänzlich neuen Szenario, das ihr sukzessive erkundet, um der erfolgreichste Pokémon-Trainer zu werden. Die sogenannte Galar-Region ist von Grossbritannien inspiriert und greift viele geografische Gegebenheiten des Landes auf. Im Süden zum Beispiel stosst ihr auf saftig grüne Wiesen, kunterbunte Felder und idyllische Dörfer mit malerischen Windmühlen und steinernen Brücken.

Das Zentrum der Galar-Region ist geprägt von zwei grossflächigen Seen, die von einem reichlich begrünten Hochland umgeben sind. Überwindet ihr dieses in östlicher Richtung, stosst ihr auf eine vergleichsweise bewaldete Küste mit imposanten Steilklippen. Die Küste im Westen sieht ähnlich aus, kann allerdings sowohl Sandstrände als auch zwei vorgelagerte Inseln vorweisen.

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Nördlich der Seenlandschaft steht die Welt primär im Zeichen dicht bevölkerter Orte, deren Namen uns leider noch nicht vorliegen. Die Stadt im Zentralbereich etwa ist im viktorianischen Stil gehalten, derweil die darüber gelegene Stadt eher einen mittelalterlichen Baustil aufweist - eine eindrucksvolle Stadtmauer inklusive.

Ganz im Norden wiederum stossen eifrige Weltenbummler auf eine schillernde Metropole, bei der man dank markantem Riesenrad, Houses-of-Parliament-Verschnitt und Big-Ben-Klon unweigerlich an London denken muss. Nicht minder spannend: Vor den Toren der Stadt ruht ein schneeverhangenes Gebirge, das sofort Erinnerungen an die schottischen Highlands weckt.

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Wer genau hinsieht, wird ausserdem viele andere, von Grossbritannien inspirierte Sehenswürdigkeiten entdecken, darunter historische Eisenbahnlinien, Steingebilde ähnlich denen in Stonehenge sowie eine Abwandlung des berühmten Cerne-Abbas-Riesen - eine gigantische Grasnarben-Figur auf einem Hügel in der südenglischen Grafschaft Dorset. Was genau die auf Screenshots und Videos gezeigten Wüstengebiete mit Grossbritannien zu tun haben, konnten wir allerdings noch nicht in Erfahrung bringen. Fest steht nur, dass sie sich erstaunlich gut ins Kartenkonzept einfügen.

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