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Razer Kraken - Hardware-Test

Gute Leistung bei hohem Tragekomfort

Hardware: Test Video Benjamin Braun

Die neue Version des Gaming-Headsets von Razer glänzt im Test mit guter Soundqualität und hochwertiger Verarbeitung. Dank Gel-gefüllter Ohrmuscheln schmiegt es sich zudem so sanft an den Kopf, dass es sich selbst nach stundenlangen Spielsessions noch gut anfühlt.

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Mit dem Razer Kraken for Console legt der kalifornische Hardware-Hersteller sein Gaming-Headset in der nunmehr dritten Generation vor. Auf den ersten Blick hat sich nicht allzu viel am neuen Modell verändert, das die direkte Nachfolge des Kraken Pro V2 antritt. Abseits des äusserlich ähnlichen Designs aber tat sich einiges bei der Qualität von Sound und Mikro sowie insbesondere beim Tragekomfort, den kaum ein anderes Headset dieser Preisklasse erreicht. Zudem könnt ihr das Headset sowohl am PC als auch an allen aktuellen Spielekonsolen, von der PS4 bis zur Nintendo Switch, nutzen.

Preis und Versionen

Das Razer Kraken for Console könnt ihr aktuell noch ausschliesslich über den firmeneigenen Shop des Herstellers beziehen, was sich jedoch in den kommenden Wochen ändern wird. Ihr habt die Wahl zwischen vier verschiedenen Farben, dazu zählen das neonartige Giftgrün, Pink sowie ein komplett schwarzes Modell oder eines mit leichten Blauanteilen. Der UVP liegt bei circa 90 CHF (79,99 Euro), womit sich das neue Modell des Razer Kraken grob im mittelpreisigen Sektor ansiedelt und nur geringfügig mehr als die Vorgängermodelle kostet.

Ballastfreier Lieferumfang

Das neue Razer Kraken kommt in einer hochwertigen Verpackung daher, die das spätere Wiederverstauen zum Transport ermöglicht. Kernstück ist natürlich das Headset selbst, das mitsamt integriertem und wie bei Razer üblich im Kopfhörer versenkbarem Mikro ausgestattet ist. Es handelt sich um ein kabelgebundenes Headset. Am Ende des 1,3 m langen Kabels befindet sich ein vierpoliger 3,5-mm-Klinkenstecker, mit dem ihr gleichsam die Kopfhörerfunktion und das Mikro nutzt. Am Kabel selbst, das mit seinem textilartigen Überzug sehr gut einer möglichen Verknotung vorbeugt, befindet sich zudem ein analoger Regler, mit dem ihr die Lautstärke regelt, sowie ein Knopf, mit dem ihr das Mikrofon ein- beziehungsweise ausschaltet.

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Darüber hinaus gibt es in der Packung nicht allzu viel zu entdecken. Neben einer kurzen Anleitung findet ihr in der Box lediglich ein 2 m langes Adapterkabel. Damit könnt ihr das Gerät auch an der Soundkarte eures PCs anschliessen, wobei das Adapterkabel den vierpoligen Stecker auf separate Klinkenstecker für Soundausgabe und Mikrofon aufgespaltet. Da ein USB-Anschluss oder -Adapter nicht vorhanden ist, könnt ihr das Headset auf PS4 und Xbox One ausschliesslich über den Eingang im jeweiligen Gamepad verwenden. Solltet ihr auf der Microsoft-Konsole noch die Urversion des Controllers nutzen, benötigt ihr dafür entsprechend einen Adapter, da erst mit dem aktuellen Gamepad-Modell (beziehungsweise zuvor bereits mit dem Elite-Controller) der Kopfhöreranschluss hinzu kam. Zumindest für PC-Spieler, die auch den vierpoligen Stecker direkt anschliessen könnten, fällt das 1,3 m lange Kabel unter Umständen relativ knapp aus, falls der Rechner aussergewöhnlich weit entfernt stehen sollte. Das Adapterkabel länger als das Hauptkabel zu gestalten, ist dennoch eine nachvollziehbare Entscheidung. Switch-Besitzer, die direkt an der Konsole ohnehin keinen Voicechat nutzen können, haben mitsamt dem Adapterkabel und damit gut 3,3 m auch im TV-Betrieb im Zweifel ausreichend Spielraum.

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