Games.ch

Xbox Elite Controller Series 2 - Hardware-Test

Noch besser geht doch gar nicht

Hardware: Test Alain Jollat

Der Xbox Elite Controller der ersten Generation war ein unheimlich gelungenes Stück Hardware, das nur wenige Wünsche offen liess. Nun liegt er in einer überarbeiteten Version vor und hat nichts von seinem Charme verloren. Wir sagen euch in unserem Test, welche neuen Features Microsoft dem Eingabegerät spendiert hat - und wie es möglich ist, dass der Elite Controller der Series 2 noch viel besser als sein Vorgänger ist.

Screenshot

Wer den Elite Controller nicht kennt, kann den Test nachlesen. Wer gerade keine Zeit dazu hat, für den gibt's das TL;DR: Personalisierbar mit austauschbaren Sticks und D-Pad, vier zusätzliche Paddles auf der Rückseite, zwei Reaktionsdistanzen für den linken und rechten Trigger. Zudem liegt der Controller unheimlich gut in der Hand, und die Buttons können via App nach Belieben neu belegt werden. Abgesehen vom Preis gab es keinerlei Kritik.

Die Neuerungen

Was einem auf den ersten Blick auffällt: Die Gummierung wurde von der Rückseite bis zur Vorderseite durchgezogen. Das mag vielleicht optisch gewöhnungsbedürftig sein, und die seidene Haptik leidet etwas darunter. Aber je länger man den Controller in der Hand hält, desto glücklicher ist man über diese Design-Entscheidung. Des Weiteren wurde der silberne Streifen auf der Oberseite des Controllers zurückgestutzt und erscheint nun in einem edlen Dunkelgrau. Dazu passend wurde auch die Digipad-Scheibe eingefärbt. Beim Vorgänger war diese ebenfalls silbern.

Screenshot

Der Elite Controller der zweiten Serie verfügt weiterhin über zwei Analog-Sticks, das bereits erwähnte Steuerkreuz, vier Face-Buttons (nicht mitgezählt sind hier die Xbox-, die Ansicht- und die Menütaste), die beiden Bumper und Trigger sowie vier Paddles auf der Rückseite. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die oberen Paddles etwas schmaler ausgefallen. Glücklicherweise, möchte man sagen, denn so lässt sich das Eingabegerät wesentlich angenehmer umschliessen.

Die Trigger haben aber im Vergleich zu früher drei Reaktionswege. Damit lassen sich die Tasten entweder wie beim regulären Controller der Xbox One durchdrücken, oder sie reagieren bereits nach kurzer oder mittlerer Distanz und blockieren dann. Während bei Rennspielen ein langer Druckweg wünschenswert ist, stellt sich ein kürzerer Druckweg bei Shootern als angenehmer heraus. Die beiden Trigger lassen sich unabhängig voneinander konfigurieren, dazu dienen die kleinen Regler auf der Rückseite des Controllers.

Die Paddles, das Steuerkreuz und die Sticks lassen sich ebenfalls auswechseln. Das geschieht ohne jegliches Werkzeug. Die Teile werden nämlich magnetisch mit dem Controller verbunden und fallen auch während intensiver Spielsessions nicht ab und verrutschen auch nicht im dümmsten Moment. Während beim Elite Controller der ersten Serie zwei mittelhohe, konvex gebogene und zwei hohe konkav gebogene Sticks zum Austauschen beilagen, hat sich dies in der Neuauflage etwas geändert. Nun können die Standard-Sticks mit zwei ebenfalls konkav gebogenen, aber etwas breiteren Auflageflächen für den Daumen ausgetauscht werden. Zusätzlich liegen eine etwas höhere Version des normalen Sticks und ein konvex gebogener Stick mit dezentem Kreismuster bei.

Kommentare