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Yakuza: Like a Dragon - Vorschau / Preview

Ein Ex-Yakuza mischt Yokohamas Unterwelt auf

Vorschau Sönke Siemens

Fazit

Humorvoll, hochmotiviert, hilfsbereit und ungewöhnlich erfinderisch: Protagonist Ichiban Kasuga und seine verwegene Truppe muss man einfach gernhaben. Doch nicht nur das Heldenquartett gefällt, auch die Geschichte mit allen ihren bizarren Nicht-Spieler-Charakteren, eigenwilligen Sidequests und ihrem klar erkennbaren roten Faden nimmt schnell an Fahrt auf und lässt euch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr los.

Screenshot

Erfahrener Yakuza-Spezialist muss man dafür übrigens nicht sein. Auch Serienneulinge kommen wunderbar zurecht, zumal Kasugas Erzählstrang ein komplett neuer ist und SEGA - wie schon bei "Judgment" - professionelle englische Synchronsprecher verpflichtete. Die deutschen Untertitel konnten beim Probespiel dagegen nicht immer überzeugen und hatten streckenweise mit störenden Rechtschreibfehlern und zu frei übersetzten Gesprächsfetzen zu kämpfen. Hoffentlich nimmt SEGA bis zum Release in diesem Punkt noch Optimierungen vor!

Schade zudem, dass man in der offenen Welt immer noch so häufig auf Klongegner trifft und Animationen - speziell in einigen Dialogsequenzen - etwas altbacken wirken. Next-Gen-Feeling will sich da, obwohl der Titel zum Xbox-Series-X-Startaufgebot zählt, leider nicht so recht einstellen.

Wiederum positiv überrascht waren wir vom Kampfsystem. Der rundenbasierte Ansatz funktioniert prima und ist kinderleicht in der Handhabung, ermöglicht aber dennoch diverse taktische Herangehensweisen. Wer die "Yakuza"-Reihe aufgrund ihres actionlastigen Kampfsystems bisher ignoriert hat und sich stets eine weniger hektische Gangart wünschte, wird hiermit definitiv seine Freude haben.

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