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Defiance

Mit dem Gewehr nach San Francisco!

Test Christian Sieland getestet auf PC

Eine freie MMO-Spielwelt mitsamt postapokalyptischen Science-Fiction-Szenario, Third-Person-Schiessereien und eine mit dem Spiel kooperierende TV-Serie. Das alles versucht das neue MMO „Defiance“ aus dem Hause Trion Worlds unter einen Hut zu bringen. Dabei bedient sich das Spiel nicht nur bekannten MMO-Elementen, sondern verknüpft diese auch noch mit, bislang im MMO-Sektor untypischen, Shooter-Settings. Ob Defiance als neues Shooter-MMO überzeugen kann, zeigt euch unser Test!

Die Story

In naher Zukunft machen sich Ausserirdische auf die Suche nach einer neuen Heimat. Und wie der Zufall so will, treffen sie auf den Planeten Erde. Da hier aber schon jemand wohnt, bricht ein Krieg aus, der die Erde für immer verändert.

Eine simple Rahmenhandlung, die aber interessant umgesetzt wurde. Denn die Aliens haben nicht nur sich selbst mitgebracht, sondern auch allerhand Pflanzen und Getier im Gepäck gehabt. So verdrängt die Alien-Vegetation allmählich die heimischen Sonnenblumen und die käferartigen Hellbug-Kreaturen erobern den Planeten für sich. Screenshot

In diese Welt wird euer Charakter förmlich katapultiert. An Bord eines Stratoträgers der Republik Erde wollt ihr euch auf die Jagd nach seltenen Artefakten begeben. Als Archenjäger ist das nämlich euer Job. Doch als ihr euch gerade mit den anwesenden Insassen vertraut gemacht hat, wird der Träger beschossen und ihr müsst in einer Rettungskapsel fliehen. Nach einer harten Landung macht ihr euch erst einmal mit den Grundlagen des Spiels vertraut und müsst euch auf die Suche nach eurem ehemaligen Auftraggeber machen. Der verschollene Karl von Bach besitzt nämlich einen Archenkern, mit dem er die Erde reparieren könnte – Grund genug, dass alle Fieslinge hinter ihm und letztendlich auch hinter eurem Charakter her sind. Es entsteht eine Hetzjagd, die mittels vollsynchronisierter Zwischensequenzen erzählt wird – ein seltenes Feature in MMO-Spielen. Screenshot

Ohne zu viel zu verraten, können wir sagen, dass die Geschichte den Spieler bei der Stange hält. Zwar darf man keinen Meilenstein à la „Bioshock: Infinite“ erwarten, dennoch besitzt die Geschichte kleinere Wendungen, die sich nicht hinter grossen Story-Spielen verstecken müssen. Wie die Geschichte sich letztendlich weiterentwickelt, kann man derzeit noch nicht sagen. Am 16. April startet die gleichnamige TV-Serie auf dem Spartenkanal „Syfy“. Diese soll mit dem Spiel zusammenarbeiten und die Geschichten im Spiel und in der Serie sollen sich gegenseitig beeinflussen. Wie gut das funktioniert, kann man erst in einigen Monaten sagen, denn die Zusammenarbeit funktioniert erst mit dem Start der zweiten Staffel.

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