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Shadow of the Tomb Raider - Vorschau

Streifzug durch die verborgene Dschungel-Stadt Paititi

Vorschau Video Sönke Siemens

Bereits Ende April präsentierten wir euch erste vielversprechende Vorschau-Eindrücke zu "Shadow of the Tomb Raider". Kurz vor der E3 luden die Entwickler nun zum nächsten grossen Informations-Update, um zwei brandneue Spielelemente im Detail zu erläutern: den gigantischen HUB-Level sowie den Dschungel-Kampf.

Grösser, angsteinflössender, dramatischer: „Shadow of the Tomb Raider“ soll der krönende Abschluss der Origin-Saga werden und erklären, wie Lara zu der Grabräuberin wurde, die Action-Fans seit 1996 lieben. Wer unser erstes Preview gelesen hat, kennt die Eckpunkte des Spiels bereits: Um auf den Höhepunkt der Reboot-Trilogie hinzuarbeiten, entfesselt Entwickler Eidos Montreal kurz nach Spielbeginn nicht nur eine Maya-Apokalypse, sondern konfrontiert Lara zudem ein weiteres Mal mit derjenigen Organisation, die ihren Vater auf dem Gewissen hat: Trinity. Bekannt ist ausserdem, dass Laras Abenteuer in Mexiko beginnt, sie später in den tiefsten Dschungel von Peru führt und über eine neuartige Form von HUB-Level verfügen soll. Wie genau letztgenannter aussieht, liessen die Entwickler bis dato jedoch im Verborgenen.

Die Betonung liegt auf „bis dato“, denn pünktlich zur E3 2018 redeten die Kanadier nun endlich Tacheles und liessen die Katze – oder besser gesagt den Jaguar – aus dem Sack. „Für Shadow of the Tomb Raider haben wir den grössten HUB-Level erschaffen, der je für ein Tomb Raider-Spiel erstellt wurde. Das Ganze nennt sich Paititi, ist eine verborgene Stadt mitten im Dschungel von Peru und etwa dreimal so gross wie das grösste offene Areal aus Rise of the Tomb Raider“, verrät Story-Autorin Jill Murray stolz.

Screenshot

Das Interessante an Paititi: Die Stadt selbst ist nicht verlassen, wie man es eigentlich von einem solchen Ort erwarten würde, sondern bewohnt von Menschen, welche hier seit Jahrhunderten leben. „Die Stadt ist ein fiktionaler Ort und hat ihre ganz eigene Kultur, die sich seit der Zeit der alten Inka weiterentwickelt hat“, so Murray. „Menschen aus Orten, die bis hoch ins nördliche Mexiko reichen, kamen hierher, um Schutz zu suchen. Deshalb wird man in Paititi auch Akzente der Maya-, Inka- und Azteken-Kultur hören und Stadtbereiche finden, in denen die Kleidung, die Architektur und vieles mehr von diesen Völkern inspiriert ist“, erklärt Murray. „Aufs Gameplay übertragen bedeutet dies aber vor allem eins: unzählige neue Möglichkeit für offene Exploration.“

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